Partnerschaftsastrologie
Partnerhoroskop
A) Die Betrachtung
typischer Partnerschaftsthemen im Horoskop wie: Beziehungsvorstellung,
Suchbild und Selbstbild, Bindungswille und Freiheitsbedürfnis. B) Der
Vergleich zweier Horoskope miteinander ( Synastry
XE "Synastry" ) oder das Erstellen eines gemeinsamen Horoskops ( Composit
Combin XE "Combin" ), um daraus
Erkenntnisse über die Art und Aufgabe der Beziehung sowie über Harmonien und
Spannungen zu gewinnen. Literatur:
Adler Gral, Jessie: Unser innerer Geliebter, Astrodata,
Zürich
Banzhaf, Hajo & Theler, Brigitte: Du bist alles, was
mir fehlt, Kailash, München
Greene, Liz: Kosmos und Seele, Fischer, Frankfurt
Idemon, Richard & Sasportas, Howard: Partnerschaft und
Selbstfindung im Spiegel unserer Sterne, Kailash, München
Kirbey, Babs & Stubbs, Janey: Liebe und Sexualität im
Horoskop, Kailash (Hier & Jetzt), München
Klein, Nicolaus: Partnerschaft im Horoskop, Kailash,
München
March, Marion D. & McEvers, Joan: Lehrbuch der
Partnerschaftsastrologie, Ebertin, Freiburg
Orban, Peter: Drehbuch Partnerschaft, Rowohlt, Reinbek
Planeten
Die zehn Wandelsterne,
die sich im Gegensatz zur Fülle der scheinbar feststehenden
Fixsterne innerhalb des
Himmelsbildes entlang der
Ekliptik
bewegen. Die sieben mit bloßem Auge sichtbaren gelten als die klassischen
Planeten (Sonne,
Mond,
Merkur,
Venus,
Mars,
Jupiter,
Saturn). Hinzu kommen
die in den letzten 200 Jahren neu entdeckten Planeten Uranus, Neptun und
Pluto.
Literatur:
Adler, Oskar: Das Testament der Astrologie, Bd. 2, Kailash,
München
Arroyo, Stephen: Das Jupiter-Handbuch, Kailash, München
Braukmüller, Beatrix: Merkur, Kailash, München
Cunningham, Donna: Astrologie und spirituelle Entwicklung,
Kailash (Hier & Jetzt), München
Greene, Liz & Sasportas, Howard: Sonne und Mond, Kailash,
München
Greene, Liz & Sasportas, Howard: Die inneren Planeten, Kailash,
München
Greene, Liz: Saturn, Kailash, München
Greene, Liz: Saturn und Jupiter, Kailash, München
Greene, Liz: Jenseits von Saturn, Kailash, München
Greene, Liz & Arroyo, Stephen: Saturn und Jupiter, Kailash,
München
Greene, Liz: Neptun, Astrodienst, Zürich
Greene, Liz: Pluto, Kailash, München
Hamaker-Zondag, Karen M.: Deutung der Planeten, Kailash, München
Jackson, Eve: Jupiter, Astrodata, Zürich
Lundsted, Betty: Planetenzyklen, Urania, Neuhausen
Roscher, Michael: Der Mond, Kailash, München
Weiss, Claude: Horoskopanalyse, Bd.1, Astrodata, Zürich
Weiss, Claude & Bachmann, Verena: Pluto, Astrodata, Zürich
Damit ist die Verteilung aller zehn Planeten über den
gesamten Himmel gemeint, gleichgültig, ob sie sich unter- oder oberhalb des
Horizonts befinden. Hieraus ergibt sich das sogenannte »Sternzeichen«. So
wird umgangssprachlich das Zeichen genannt, in dessen Streckenabschnitt zum
Zeitpunkt der Geburt die Sonne steht. Da der Tierkreis die Sonnenumlaufbahn
ist, steht die Sonne jedes Jahr zur gleichen Zeit an der gleichen Stelle, so
daß sich aus dem Geburtsdatum der Sonnenstand (= Sternzeichen) ablesen läßt.
Alle anderen Planeten laufen mit unterschiedlicher Geschwindigkeit, so daß
deren jeweiliger Stand aus Tabellen, den sogenannten Ephemeriden, abgelesen
werden müssen.
Ausschlaggebend hierfür ist die tägliche Drehung des
Himmels um die Erde (d.h. die Drehung der Erde um ihre eigene Achse). Die
Horizontachse teilt den Kreis auf in den sichtbaren Himmel und den
unsichtbaren unterhalb des Horizonts. Dadurch ergibt sich der Aszendent und
der Deszendent (Abb. A). Die Achse vom Mittagspunkt (MC = Medium Coeli) zum
Mitternachtspunkt (IC = Imum Coeli) teilt ihn in aufsteigende und
absteigende Zeichen. Die so entstehenden vier Quadranten (Abb. B) werden
nochmals gedrittelt, wodurch sich ein »Speichenrad« mit 12 Feldern (Abb. C)
ergibt, die die Astrologen Häuser nennen.
Planetoiden
Kleinstplaneten, die in der
neueren Astrologie immer mehr Beachtung finden. Ceres und Pallas
sind die zuerst entdeckten. Der bekannteste unter ihnen ist
Chiron, der sich zwischen Saturn und Uranus bewegt.
Literatur:
Bonert, Klaus W. & Bielkinde, Helga: Ephemeride XE "Ephemeride"
von Ceres, Pallas, Juno, Vesta, Cheiron und Isis, 1850 - 2050,
Astron, Hamburg
Clow, Barbara: Chiron, Kailash, München
George, Demetra & Bloch, Douglas: Das Buch der Asteroiden,
Chiron, Mössingen
Gregory, Eve S.: Chiron Ephemeride XE "Ephemeride" , 1900 -
2000, Chiron, Mössingen
Reinhart, Melanie: Chiron - der verwundete Heiler, Astrodata,
Zürich Stein, Zane B.: Chiron, Chiron, Mössingen
Pluto
Die
Transformation -
Der Abstieg in die Unterwelt und die Befreiung des inneren
Selbst
Pluto, Gott
des Totenreiches und der Unterwelt, ist oberster Gebieter über
die Seelen der Abgeschiedenen und Richter über die Menschen nach
dem Tode. Im griechischen Mythos ist er der Herrscher der
Unterwelt, der auf einem schwarzen Thron sitzt, und sein Reich
umfaßt das ganze geheimnisvolle Innere der Erde. Da alles Leben
zu ihm zurückkehrt, alle Menschen nach ihrem Tode ins
Schattenreich hinab müssen, repräsentiert er die Schwelle
zwischen Leben und Tod. So wie in zahlreichen Überlieferungen
der Abstieg des Helden in die Unterwelt die Voraussetzung dafür
war, um nach vielen Auseinandersetzungen mit Ungeheuern und
Dämonen vollständiger in die Welt zurückzukehren, so ist auch
der Tod Voraussetzung für die Wiedergeburt und die geistige
Entwicklung im Leben.
Pluto symbolisiert den Lebenskreislauf, wo das
Ende bereits im Anfang jedes Werdens keimt. Ohne den Tod hätte
das Ende kein Ende und der Anfang keinen Anfang, denn der wahre
und einzige Anfang ist der Tod, der hinter uns eine
Vergangenheit und vor uns eine Zukunft bildet. Aus lauter Angst
vor dieser Macht, die wir nie beherrschen können, weil sie,
einmal entfesselt, alles überrollt, verdrängen wir den Tod und
verbinden uns lieber mit der damit verbundenen Angst vor der
Zerstörung, die den dunklen Teil des Lebens ausmacht. Im Grunde
werden wir betrogen - nicht vom Leben, sondern von unserer
eigenen Sichtweise, mit der wir den Tod betrachten: Denn nichts
ist lebendiger als der Tod, und er ist die Grundlage des Lebens!
©AKRON
Präzession
Die Bewegung der Erdachse in ca. 25800 Jahren um den Pol der
Ekliptik.
- Primärdirektionen
- Eine klassische Prognosetechnik, die auf der Drehung der
Erde um ihre eigene Achse basiert. Aufgrund dieser Bewegung
verändert sich die Stellung der Planeten in den Häusern.
Dabei geschieht es, daß ein Planet oder ein sensitiver Punkt
(Aspektpunkt, Halbsumme, Fixstern, Knoten) auf- oder
untergeht oder kulminiert (Achsendirektion) oder die
Häuserstellung erreicht, die ein Planet zum Zeitpunkt der
Geburt innehatte (interplanetare Direktion). Die Zeit, bis
dies geschieht, als Sternzeit in Grad umgewandelt, ergibt
zunächst den Direktionsbogen. Dieser wird mithilfe
des Direktionsschlüssels in ein Ereignisalter umgerechnet.
Man erwartet, daß zu dieser Zeit Ereignisse von der Qualität
dieser Direktion ausgelöst werden.
Der sensitive Punkt, der aufgrund der Erddrehung durch
das Häusersystem geführt wird, heißt
Promissor. Der Planet, dessen Hausposition er erreicht,
wenn die Direktion ausgelöst wird, heißt
Signifikator. Im Falle einer Achsendirektion ist
Aszendent, Deszendent, MC oder IC der Signifikator
Eine Direktion heißt direkt, wenn sie sich nach
der Geburt begibt, sonst convers.
Das Verfahren der Primärdirektionen war bis ins
Mittelalter das allgemein verwendete
Direktionsverfahren. Der Name "Primärdirektion" wurde erst
im 17. Jahrhundert von Placidus de Titis eingeführt, der sie
von den von ihm propagierten
Sekundärdirektionen unterschied.
Während die interplanetaren Direktionen in unserer Zeit
etwas in Vergessenheit geraten sind, werden die
Achsendirektionen, also die Direktionen zu Aszendent und MC,
von vielen Astrologen verwendet.
- Promissor [lat.]
- Derjenige Punkt, der sich bei einer
Primärdirektion aufgrund der Erddrehung durch den
Häuserkreis bewegt (und dabei, wenn die Direktion exakt
wird, die Hausposition einnimmt, die ein anderer
Horoskopfaktor, der
Signifikator, zum Zeitpunkt der Geburt innehatte.)
Psychologische Astrologie:
Vorwiegend vor dem
Hintergrund Jungscher Psychologie betriebene Astrologie, die sich von dem
fatalistischem Weltbild früherer Astrologie dadurch unterscheidet, daß sie
das Horoskop als Lebensaufgabe versteht, die der Mensch zu gestalten statt
zu erdulden hat. Zugleich arbeitet sie weniger prognostisch, sondern sieht
ihre Hauptaufgabe in der Selbsterkenntnis und der Selbstentfaltung des
Menschen. Statt schwierige Aspekte mit unausweichlichen Übeln zu verbinden,
vermittelt sie ein tieferes Verständnis für die damit verbundenen Themen und
zeigt Lösungswege auf.
Literatur: Denzinger, Wolfgang J.: Die zwölf Aufgaben des Herakles im
Tierkreis, Kailash, München Forrest, Steven: Der innere Himmel, Kailash, München Greene, Liz & Sasportas, Howard: Entfaltung der Persönlichkeit,
Kailash, München Greene, Liz & Sasportas, Howard: Dimensionen des Unbewußten,
Kailash, München Klein, Nicolaus: Glück und Selbstverwirklichung im Horoskop,
Kailash, München Meyer, Hermann: Astrologie und Psychologie, Rowohlt, Reinbek Meyer, Hermann: Befreiung vom Schicksalszwang, Astrodata, Zürich
Orban, Peter: Astrologie als Therapie, Kailash, München Orban, Peter & Zinnel, Ingrid: Tanz der Schatten, Kailash,
München Riemann, Fritz: Lebenshilfe Astrologie, Pfeiffer, München
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