LEBENSDIAGRAMM
LDP (Ebertin)
Das Darstellungskonzept der Lebensdiagramme stammt vom
Altmeister der Deutschen Kosmobiologie, Reinhold Ebertin.
Lebensdiagramme sind graphische Darstellungen, die für eine
längere Lebensperiode (30 oder 60 Jahre) die zeitliche
Entfaltung des Geburtshoroskops abbilden. Es können verschiedene
astrologische Techniken in der Form der Lebensdiagramme
übersichtlich dargestellt und damit für die Praxis zugänglich
gemacht werden. In unserem Angebot sind es Progressionen,
Sonnenbogendirektionen und Deklinationsprogressionen.
Die Kosmobiologie ist das einzige Wissensgebiet, das auf Grund
der Gestirnkonstellationen im Augenblick der Geburt eine G a n z
h e i t s s c h a u gestattet, aus der nicht nur Anlagen und
Wesensart eines Menschen, sondern auch - bis zu einem gewissen
Grade - der Verlauf des Lebens zu ersehen ist. Das bedeutet
natürlich nicht, dass das Schicksal festgelegt ist, sondern dass
sich eben bestimmte Lebenswendungen in ihrer Grundtendenz
erkennen lassen. Die Gestaltung des Schicksals ist von vielen
Faktoren abhängig. (R.Ebertin Vorwort
30° System anklicken vergrößert
Beispiel:
1 Jahr aus dem Lebensdiagramm (Sekundärdirektionen)
von
Arnold
Schwarzenegger.
er wurde am 17. November 2003 als
Gouverneur Kaliforniens vereidigt. Der Glücks u. Erfolgsplanet
Jupiter lief in seinem Lebensdiagramm (siehe Markierung)
exakt im Nov. 2003
im harmonischen Trigon-Aspekt über die MC-Linie (MC=Beruf,
Berufung)
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Lebensdiagramm
Progressiv
LDP
(Sekundär-Direktionen):
Die progressiven
Lebensdiagramme (LDP) beruhen auf der Grundregel der
Sekundär-Direktionen '1 Tag nach der Geburt = 1 Lebensjahr'.
Nach dieser Grundregel wird z.B. für die ersten 30 Lebensjahre
die Bewegung der Planeten in den 30 Tagen nach der Geburt
analysiert. Die Achsen AC und MC werden mit dem täglichen
Sternzeitfortschritt von ca. 236.5 Sek. verschoben. Im
Lebensdiagramm
werden die progressiven Bewegungen im 45°-System
(und
30°-System) gezeichnet, so dass alle Aspekte, die ein Vielfaches
von 45° (bzw.30°) sind, direkt als Schnittpunkte sichtbar werden.
Die Aspektsymbole sind in der Graphik bei den Schnittstellen
eingezeichnet. Dazu werden alle Übergänge der progressiven
Planeten über die Radixpunkte und deren Aspektstellen berechnet.
In Tabellen werden die zu jedem Übergang gehörigen Ereignisdaten
ausgedruckt. Dabei werden nicht nur die in der 45°-Graphik
sichtbaren Aspekte berücksichtigt, sondern auch die harmonischen
Aspekte Sextil und Trigon.
siehe auch Beispiel
Jahreshoroskop A.Schwarzenegger
Lebensdiagramm
Sonnenbogen-Direktionen LDS:
Bei den Sonnenbogen-Direktionen (LDS) werden alle Planeten mit
dem Sonnenbogen, d.h. dem Progressionsbogen der Sonne, auf dem
Tierkreis vorgeschoben. Die graphische Darstellung im 45°-System
zeigt eine Schar paralleler schräger Linien für die
vorgeschobenen Planeten, welche die waagrecht eingezeichneten
Linien der Radixplaneten von Zeit zu Zeit kreuzen.
30° System anklicken vergrößert

Beispiel:
Lebensdiagramm LDS(Sonnenbogen-direktionen)
von
Arnold
Schwarzenegger.
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Lebensdiagramm
Deklinations-Progressionen:
Die Verwendung progressiver Deklinationen
geht auf die heutzutage oft vernachlässigten Parallelaspekte
zurück. Die progressiven Deklinationen werden heute vor allem
für Forschungen im Bereich der Mundan-Astrologie verwendet. In
der Zeichnung ist ein Zeitraum von 60 Jahren abgedeckt, wobei
auch die Mondbewegung exakt berücksichtigt ist. Wie bei den
anderen Lebensdiagrammen sind dazu Ereignistabellen ausgedruckt.
Deklinations-Progressionen anklicken vergrößert

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Ereigniszeit und Wirkungsdauer:
Wir verwenden den gebräuchlichen Ausdruck
Ereigniszeitpunkt für den Zeitpunkt, an dem (nach Umrechnung mit
dem Schlüssel) eine Begegnung zwischen Radixpunkt und
dirigiertem Planet stattfindet. Damit ist nicht gesagt, dass es
sich um ein reales äußeres Ereignis handeln muss. Bei der
Zeitbestimmung darf man sich auch nicht von der taggenauen
Computerberechnung zu der Meinung verführen lassen, Ereignisse
seien mittels der Direktionsmethoden auf den Tag genau
bestimmbar. Die physische Größe der Himmelskörper Sonne und Mond
beträgt etwa ein halbes Grad, und man muss auch in der
Ereignisastrologie mindestens mit einem solchen Orbis rechnen,
am besten mit 30' beidseitig eines Radixpunkts. So ergibt sich
für alle Planeten im Sonnenbogen-Diagramm LDS und für die
schnelleren Faktoren im progressiven Lebensdiagramm LDP eine
Wirkungsdauer von etwa einem Jahr. Bei langsamen oder gar
stillstehenden Planeten kann sich das Verweilen im Orbis über
viele Jahre erstrecken.
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