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  Jupiter            Jupiter gross mehr Bilder
Der Jupiter ist der größte Planet unseres Sonnensystems. Seine Umlaufzeit beträgt fast 12 Jahre.
Auch astrologisch hat Jupiter viel mit Größe zu tun. Seine Stellung im Geburtsbild gibt Auskunft über den Bereich, in dem wir das Größte wollen. Dieser Wunsch nach Wachstum kann sich im Geistigen oder Materiellen, als Streben nach Weisheit oder nach mehr Besitz äußern. Auch auf der Körperebene ist seine Manifestation in Form von Übergewicht nicht selten.
Jupiter symbolisiert den Optimisten in uns, den Teil, der Sinn sucht und Expansion will, wobei er manchmal überbordet und masslos wird. Er läßt uns Ausschau halten nach etwas Höherem und hebt uns über die Banalitäten des Alltags hinaus. Der Jupiter steht für den Teil in uns, der nach Überblick und Ganzheit strebt, der glaubt, vertraut und Ideale und Vorstellungen hat. Er ist Symbol für die Fähigkeit, zukünftige Möglichkeiten zu erkennen.
Ein stark gestellter Jupiter strahlt in seiner positiven Manifestation etwas Bejahendes aus. Er vermittelt eine gute Nase für die richtige Gelegenheit und ein fast unerschütterliches Selbstvertrauen.
Weniger positive Ausdrucksmöglichkeiten sind Übertreibung, Maßlosigkeit, Selbstüberschätzung und Arroganz, ein Zuviel des Guten und Wucherung.
Auch können allzu idealistische Vorstellungen eine Abspaltung von der Realität nach sich ziehen.

Das Zeichen Schütze und das neunte Haus werden dem Jupiter zugeordnet.

Jupiter aus tiefenpsychologischer Sicht (© AKRON)

Die innere Sinnfindung
Jupiter, milder Regent und harter Diktator, freundlicher Freund und feindlicher Feind, Hüter des Rechts und Brecher des Widerstandes, Gott der Gerechtigkeit und Gott der Rache, wird als höchster Himmelsherr verehrt. Als Gott der Wahrheit ist er Lichtbringer, Siegverleiher und Sitz der höchsten Weisheit der Welt, und als Vater der Götter und Menschen gilt er als Mehrer, Erhalter und Erretter in der Not.

                Als allumfassender und universaler Gott nennt man ihn "höchste Macht", und als Beherrscher des Erdkreises ist er der oberste Gott, Regierer und Erhalter des Weltalls. Als innerer Guru und Wohltäter, der selbst aus den profansten Alltäglichkeiten kraftspendende und lebensbejahende Affirmationen zu ziehen vermag, steht er für den unstillbaren Drang nach geistiger Horizonterweiterung, und mit seinem unerschöpflichen Trieb nach Ausdehnung repräsentiert er eine guruhafte Omnipotenz in der Außenwelt, die das Wesentliche erst in der Übersteigerung durchscheinen läßt. Das Bestreben, die Dinge in einem größeren Zusammenhang zu sehen, krönt sich in der Auseinandersetzung mit grundsätzlichen Daseinsfragen.

                Auf unbewußter Ebene entspricht das einer Ein- und Rückbindung ins Zeitlos-Ewige. Dieses Empfinden eines Eingebettetseins in einen größeren Rahmen erlaubt ihm, ein Gefühl von Sicherheit und Wissen auszustrahlen, das ihn in den Augen seiner Umwelt als einen Übermittler spiritueller Einsichten erscheinen läßt.

                                                                                                                                                                          © AKRON