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H

Halbsummen   Siehe auch USA Terroranschlag WTC

Die Mitte (halber Abstand) zwischen zwei Planeten, der in verschiedenen Schulen (Ebertin, Hamburger Schule) mehr Bedeutung beigemessen wird als den Aspekten.

Halbsummen sind Strukturen aus drei Planeten, wobei die Gerade durch die Winkelhalbierende zwischen den ersten beiden Planeten auf den dritten (geradlinig oder im rechten Winkel) zeigt; im geradlinigen Fall spricht man von direkten Halbsummen ansonsten von rechtwinkligen. Damit stellen Halbsummen die dritte Detailierungsebene dar, erlauben also die differenziertesten Aussagen. Für die Halbsummen werden relativ kleine Orben angesetzt, maximal 2,5 Grad. Ebertin empfiehlt einen Orbis von höchstens 1,5 Grad!
Beispiel:
Steht MARS auf 10° und PLUTO auf 70° , so werden alle Planeten die (abgesehen von einer zulässigen Ungenauigkeit) auf (10°+70°) / 2 = 40° und 40°+180° = 220° stehen, von einer direkten Winkelhalbierende getroffen und alle Planeten, die auf 40° + 90° = 130° und 40° + 270° = 310° stehen, von einer Senkrechten zur Winkelhalbierende getroffen. Im ersten Fall spricht man von einer direkten Halbsumme, im zweiten Fall von einer indirekten oder quadratischen. Steht nun die SO auf 41,2°, so ergibt sich eine direkte Halbsumme auf die SO mit einer Abweichung von 1,2°
Literatur:  Ebertin, Reinhold: Kombination der Gestirnseinflüsse, Ebertin, Freiburg

Beispiel einer Halbsumme Pluto (Transit) steht in direkter Halbsumme zu Mars/Uranus:


Halbsummen Beispiel Terroranschlag 11.9.01 gegen USA: USA-Horoskop (innen) und Transit-Horoskop (aussen): Saturn-Pluto Achse steht genau in der Halbsumme (zwischen) Mars und Uranus im USA-Horoskop
mehr siehe hier......

Halbsummen - Anfrage oder Bestellung hier

siehe auch unter www.sternton.com/astro/halbsummen.htm  

Hauptaspekte

Die fünf wichtigsten Aspekte, die durch Teilung des Kreises (360°) durch die Zahlen 1, 2, 3, 4 und 6 entstehen.

Häuser 

Die durch das Achsenkreuz entstehenden vier Quadranten werden in je drei Unterfelder aufgeteilt (Häusersysteme). Dabei ist das Achsenkreuz in fast allen Schulen gleich, lediglich die Untergliederung erfolgt nach unterschiedlichen Methoden. Die so entstehenden 12 Häuser (auch Felder genannt) sind den 12 Sternzeichen zugeordnet, aber nicht mit ihnen identisch ( Bedeutungsebenen). So entspricht das 1.Haus dem Zeichen Widder (1. Zeichen des Zodiaks), das 2. Haus dem Zeichen Stier (2.Zeichen des Zodiaks) usw.

Literatur:

Adler, Oskar: Das Testament der Astrologie, Bd. 3, Kailash, München
Huber, Bruno und Louise: Die astrologischen Häuser, API XE "API" , Adliswil
Hamaker-Zondag, Karen M.: Deutung der Häuser, Kailash (Hier & Jetzt), München
Hamaker-Zondag, Karen M.: Das 12. Haus, Kailash (Hier & Jetzt), München
Klein, Nicolaus: Die Systematik des astrologischen Häusersystems, Kailash, München
Marks, Tracy: Dein verborgenes Selbst, Kailash (Hier & Jetzt), München
Paul, Haydn: Mysterien des 8. Hauses, Kailash, München
Sasportas, Howard: Astrologische Häuser und Aszendenten, Knaur München

Häuserspitze

Beginn eines astrologischen Hauses vom Aszendenten aus, gegen die Uhrzeigerrichtung gesehen. Da die Häuser nicht in ihrer rechnerischen Mitte, sondern an ihrem Anfang am »wirksamsten« sind, legt die Astrologie besonderen Wert auf den Beginn eines Hauses.

Häusersysteme

Für die Häusereinteilung gibt es verschiedene Methoden. Die bekanntesten sind Koch (nach Dr. Walter Koch) und Placidus (nach Placidus de Titis). Mit Koch-Häusern arbeitet vor allem die psychologische Astrologie, während die Placidus-Häuser bei der prognostischen Astrologie bevorzugt werden. Weniger gebräuchlich sind die Häusermethoden Campanus (nach Giovanni Campani) und Regiomontanus (nach Johannes Müller). In all diesen Systemen ist das Achsenkreuz dentisch, die Unterteilung der Quadranten dagegen unterschiedlich. Die antike Methode der äqualen (gleich großen) Häuser ist heute nur wenig gebräuchlich.

Literatur:

Hürlimann, Gertraud I.: Astrologie, Astroterra, Zürich

Heliozentrisch

Sicht des Universums, gemäß der Erkenntnis der Neuzeit, mit der Sonne als Mittelpunkt unseres Planetensystems.

Herbstpunkt

Pendant zum  Frühlingspunkt. Sonnenstand am Tag der Herbst-Tag-und-Nachtgleiche (am 22. September) bei 0 Grad Waage.

Herrscher

Jedes Sternzeichen und jedes astrologische Haus wird von mindestens einem Planeten regiert. Dort ist der Planet Herrscher. Im gegenüberliegenden Zeichen Haus steht er im Exil. Ferner gibt es Erhöhungen, das sind Zeichen Häuser, in denen der Planet in seiner Würde ist und ebenfalls günstig steht. Konsequenterweise bedeutet das jeweils gegenüberliegende Zeichen die Erniedrigung oder den Fall. Die neutrale Stellung außerhalb dieser vier Möglichkeiten wird peregrin genannt. Aus dieser Lehre ergeben sich Stärken und Schwächen einzelner Planetenstellungen. Steht der Planet in dem Zeichen Haus, in dem er herrscht, so ist er in seinem Domizil und damit sehr stark gestellt.

Gleiches gilt für die Erhöhung. Steht er dagegen im Exil oder Fall kann er seine typischen Eigenschaften nur erschwert oder sehr eigenwillig entfalten. Diese Betrachtungsweise ist vor allem bei Aspekten wichtig, um herauszufinden, welcher der am Aspektbild beteiligten Planeten der stärkere bzw. der schwächere ist.

Literatur:       

Adler, Oskar: Das Testament der Astrologie (4 Bde.), Kailash, München
Meyer, Hermann: Das astrologische Herrschersystem, Kailash, München

Horoskop

Schematische Darstellung der Sternenkonstellation am Himmel zu einem bestimmten Zeitpunkt (Geburt oder ein anderes Ereignis). Es zeigt die Stellung der zehn Planeten am Himmel und den Stand des Himmels vom Ort des Geschehens aus betrachtet. Das Horoskop erfaßt zwei Bewegungsabläufe der Gestirne gleichzeitig:

        1.              Die Bewegung der Planeten durch den Tierkreis.
        2.              Die tägliche Drehung des Tierkreises um die Erde.

Literatur:          

Boot, Martin: Das Horoskop, Knaur, München
Huber, Bruno und Louise: Berechnung und Zeichnung des Horoskopes, API XE "API" , Adliswil
Reinicke, Wolfgang: Praktische Astrologie, Knaur, München

Horoskopdeutung

Die Kunst, ein Horoskop zu deuten, liegt vor allem darin, die vielfältigen èBedeutungsebenen sorgsam zu unterscheiden und zu erfassen, ohne sich dabei im Detail zu verlieren und andererseits ein Gesamtbild zu zeichnen, ohne flach oder verschwommen zu werden. Die psychologische Astrologie hebt dabei die Stärken und Schwächen hervor, um die persönliche Veranlagung und insbesondere die inneren Widersprüche eines Menschen anschaulich zu machen und besser zu verstehen. Sie vermag darüber hinaus aber auch Lösungsvorschläge für schwierige Konstellationen zu geben. Mit Hilfe der  Prognosemethoden läßt sich zudem die jeweilige Zeitqualität erkennen und damit die Themen, mit denen sich der Mensch in dieser Phase auseinandersetzen wird.

Literatur:          

Banzhaf, Hajo & Haebler, Anna: Schlüsselworte zur Astrologie, Kailash, München
Cunningham, Donna: Handbuch der astrologischen Beratung, Astrodata, Zürich
Huntley, Janis: Fehlende Komponenten im Horoskop, Kailash (Hier & Jetzt), München
Klein, Nicolaus: Das Arbeitsbuch zur Astrologie, Kailash, München
Marks, Tracy: Kunst der Horoskop-Synthese, Kailash (Hier & Jetzt), München
Orban, Peter & Zinnel, Ingrid: Drehbuch des Lebens, Rowohlt, Reinbek
Roscher, Michael: Das Astrologie Buch, Knaur, München
Roscher, Michael: Praxis der Horoskopinterpretation, Knaur, München
Sakoian, Frances & Acker, Louis: Das große Lehrbuch der Astrologie, Knaur, München