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     Astrologie Lexikon
 

 

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. Aus: Gesammelte Aufsätze Gestalthoroskopie von Dr. Walter A. Koch
Die Gestalthoroskopie ist eine Methode der klassischen Astrologie, weil sie, in den spuren Keplers wandelnd, die geometrischen formen des Horoskops in ihrer Bedeutsamkeit erarbeiten will.

Der Drache oder die Drachenfigur im Horoskop (Radix)
hier zu sehen am Beispiel des Horoskops von Dalai Lama.
               

Die Spitze des Drachens ist belegt mit Mond/Neptun in Jungfrau,
rechte und linke Seite mit Sonne/Jupiter und am Ende der Figur
steht der rückläufige Saturn in Fische.



Die Drachenform hat ihren Namen von dem Kinderspielzeug, das im Herbst beim Drachensteigenlassen alt und jung erfreut. Sie geht offenbar auf die Gestalt alter Flug-Saurier zurück. Die Drachenfigur im Horoskop hat ihre Grundlage in einer Opposition. Um deren einen Planeten gruppieren sich symmetrisch zwei andere Planeten, und zwar so, dass ihre Halbsummen auf den mittleren Planeten, oder im Orbis von höchstens 1⅓° davon, oder auf die Opposition des anderen Planeten fallen. So besteht die Drachenfigur im Horoskop aus 4 Planeten, und zwar aus der Kombination einer Opposition mit dem Planetenbild einer Blüte. Sie entsteht durch die zeichnerische Verbindung der vier Planeten im Horoskopbild mit dem jeweils nächsten. Denkt man sich die Blütenstellung immer weiter auseinandergerückt, bis zwei Doppelquadrate entstehen, so wird aus dem Drachen ein Quadrat-Viereck. Dieses Endstadium muss man sich vor Augen halten, wenn man die Drachen als Konstellationsfiguren deuten will.