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ASTROMEDIZIN
(Ausschnitt)
Geburtshoroskopdeutung
für:
Thomas Gottschalk

geboren am 18.05.1950 um 17.00 Uhr (Zeitzone:
1h 0m 0s Ost)
in Bamberg (D), Länge: 010.53 Ost, Breite: 49.53 Nord

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ASTROLOGIE UND MEDIZIN
© AKRON
Grundsätzliches zu Astrologie und Medizin
Es ist ausdrücklich zu betonen,
dass aus dem Geburtshoroskop allein noch
keinerlei Krankheiten herauszulesen sind: Es
geht hierbei nur um die Möglichkeit, auf der
Analogie-Ebene mit möglichen Krankheitsthemen
(Auslösungsmustern) in Kontakt zu kommen, denn
um eine astrologische Krankheits-Diagnose zu
stellen, bedarf es einer eingehenden
Untersuchung der gesamten Horoskopstruktur und
der Verbindungen aller Planeten untereinander.
Die nachfolgenden Aufzählungen
sind als ein mögliches Ausdrucksmuster zu
betrachten, welches nur im Rahmen von Akrons
Gesamtwerk zu verstehen ist, denn ein einzelnes
Aspektbild im Geburtshoroskop ist immer nur ein
Teil einer Gesamtveranlagung, der erst dann in
die körperliche Ebene eindringt, wenn er auf der
geistigen nicht bewusst gemacht und damit erlöst
werden kann.
Wichtige Hinweise!
In diesem Kapitel werden
verschiedene therapeutische und spirituelle
Rituale aufgelistet, die zu den betreffenden
Gestirnskonstellationen in einem inneren
Zusammenhang stehen. Trotz dieser Kongruenz muss
Akron von einer unkontrollierten Übernahme der
geschilderten Therapieformen abraten. Bei
Interesse sollte man Rücksprache mit seinem
Arzt, Heilpraktiker, Körpertherapeuten,
Apotheker oder zumindest mit seinem inneren
Selbst aufnehmen, denn nicht alle der
aufgeführten Techniken sind mit den lokal
geltenden Arznei und Betäubungsmittelgesetzen zu
vereinbaren. Das ist von Kulturkreis zu
Kulturkreis verschieden. In hinduistischen
Ländern ist beispielsweise Hanf gesellschaftlich
toleriert, in moslemischen Ländern dafür Alkohol
verboten.
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Vorrangige körperliche Dispositionen
PSYCHOSOMATISCHE ENTSPRECHUNGEN
MOND QUADRAT SATURN
Verlustängste, Depressionen und
Verdauungsbeschwerden |
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Der Mond
symbolisiert die Gefühle, die durch die
Kristallisierung Saturns nicht mehr frei
ausgelebt
werden können, denn Saturn zwingt die spontan
fließenden Gefühlsäußerungen in einen realen
Ver-
haltensrahmen, der die Art und Weise regelt, wie
man Gefühle mit der Umwelt auszutauschen hat.
Dadurch wirst du deiner eigenen Lebendigkeit
ent-
zogen, und du wirst statt dessen in ein streng
be-
grenztes Verhaltensfeld gesetzt. Dieses
Gefängnis,
das die eigenen Gefühle nicht herausläßt,
schützt
dich aber gleichzeitig vor Aggression, und so
bin-
dest du dich in Ermangelung der eigenen Gefühle
wenigstens an diesen Schutzmechanismus, der
dich vor dem Unbill der Umwelt bewahrt. Das
heißt im übertragenen Sinne, daß du dich an Au-
toritätspersonen klammerst, gerade weil sie dich
maßregeln und Übergriffe ausüben (oder umge-
kehrt: Kompensation).
Durch Tod oder Trennung werden Depressionen
ausgelöst, weil du jetzt erkennen kannst, wie
sehr
du dich an die Verhinderung der Gefühle gebunden
hast (und diese gebundenen Gefühle reagieren
beim Wegfall der Gebundenheit ähnlich wie
zurück-
gestautes Blut beim Loslassen - mit Schmerzen).
Umgekehrt lässt sich natürlich gerade in diesen
Schmerzen das Ziel dieser Konstellation
erkennen,
dich zwar an die Strukturen der Welt,
gleichzeitig
aber auch darüber hinaus an die Relativität von
Strukturen zu erinnern:
Das Leben ist sich auch ohne bewußtseins-
mäßige Absicherung genügend Sinn in sich selber.
Auch Magenstörungen lassen sich oft auf einen
verletzten Mond zurückführen, wobei Magen-
übersäuerung und Magengeschwüre auf einen dis-
harmonischen Winkel zum aggressiven Mars hin-
weisen, Verdauungsbeschwerden durch Unter-
säuerung umgekehrt in der Verbindung mit dem
trockenen Saturn zum Vorschein kommen. Unter
Mond/Saturn hast du also das Problem im Magen
liegen, daß du deine Gefühle nicht frei
auszuleben
vermagst. Da aber die Gefühle das Salz des
Lebens
sind, kannst du davon ausgehen, daß du ohne sie
von den instinktiven Verbindungen zum Leben
ausgeschlossen bist - daß du ohne Gefühle keine
eigene Identität aufbauen kannst, weil du dich
nur
durch die persönlichen Gefühle als eine eigene
We-
senheit empfindest. Also wird diese Bindung an
Autoritäten, die dir die nichtempfundene
Identität
ausfüllen sollen und hinter denen du deine nicht
entwickelte Persönlichkeit versteckst, demnach
selber zur Falle: Da du nicht deine eigenen
Proble-
me, sondern nur die Probleme deiner Vorstellung,
wie du sie durch Autoritäten vorgesetzt be-
kommst, im Magen hast, kann der Körper dazu
auch keine eigenen Verdauungssäfte bilden.
Somit bleiben deine Vorstellungen unverdaut
im Magen liegen (die Welt, wie sie zu sein hat),
weil
dir der insuffiziente Magen gerade den Schlüssel
in
die Hand geben will zur Erkenntnis, fremde Vor-
stellungen sowieso nicht mit den eigenen Körper-
säften verdauen zu können. Die Unzulänglichkeit
der Magensäfte erinnert dich daran, daß es gar
nichts zu verdauen gibt, außer der Erkenntnis,
daß
du dein eigenes Essen (Weltbild) gegen die Mahl-
zeiten jener Autoritätspersonen ausgetauscht
hast,
denen du aus Angst vor eigenen Entscheidungen
jetzt ausgeliefert bist.
Symptom-Katalog
Psychisch
- Reizbarkeit, Unzufriedenheit, Verhärtung
(seelische Verstimmung)
- Verlust- und Höhenangst
(Angst vor dem Alleinsein)
- Befürchtungen, Depressionen, Lampenfieber
(Prüfungsangst)
Physisch
- Harn- und Verdauungsstörung: Harnsäure-
Diathese (Harnverhaltung)
- Magen-Darm-Affektionen, Libidoschwäche,
Unterleibsbeschwerden, Insuffizienz der Bauch-
speicheldrüse
- Schleimhautaffektionen
(Trockenheit, gestörter Wasserhaushalt)
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Homöopathische Mittel
Metallische Verbindung
Argentum nitricum (Höllenstein)
- Befürchtungen, Ängste, Lampenfieber;
Depressionen, Zwangsvorstellungen, Beengungs-
psychosen: D20
- Schwäche, Schwindel, Ohrensausen (Neurasthe-
nie, Hirnmüdigkeit, Angst in Höhen): D12
- Libidoschwäche, Zittrigkeit (Prüfungsangst),
Magen-Darm-Affektionen (Schleimhautulzera-
tionen): D4-D12
Metall
Bismutum (Wismut)
- Verdauungsbeschwerden, Magenreizung,
katarrhalische Entzündung: D6
- Verlustängste (Angst vor dem Alleinsein): D12
Pflanzen
Bryonia alba (Weiße Zaunrübe)
- Reizbarkeit, Unzufriedenheit, seelische
Verhär-
tungen: D20
- Schleimhautaffektionen (Trockenheit, gestörter
Wasserhaushalt): D4
Lycopodium (Bärlapp)
- seelische Verstimmung, ohne Selbstvertrauen,
fehlende Unternehmungslust: D12-D30
- Harn- und Verdauungsstörung: Harnsäure-
Diathese (Harnverhaltung), Versagen der Ver-
dauungskräfte (D4-D8)
alternative Therapien
- Urschrei (Angst komm raus!)
- Petting (Überwindung der Geschlechtsangst:
Angst vor körperlicher Nähe)
- sich nackt im Gras wälzen (in lauen Vollmond-
nächten: Körperkontakt zur Erde)
SPIRITUELLE ÖFFNUNGEN
Ritual
Fesselung, Züchtigung, (Selbst-)Bestrafung
Farbe
milchig grau
Duft
Nelkenöl; der beißende Geruch der Holzkohle
Edelstein
Perle, Crapaudina
Krafttier
Kröte
Symbol
Zisterne (Gebärmutter)
Mythos
Niobe (wird in einen Fels verwandelt)
Archetyp
Stiefmutter, Greisin, Kind
Gottheit
Hekate, Harpyien; oder die Sittenwächterin und
Gralshüterin Hera
Kraftort
Brunnen, Gruft, Moor (unterirdische Quellen)
Kultstätte
Ahnenschacht (Totes Gebirge), Gollenstein in
Blieskastei (Saarland), Wutachschlucht im
Schwarzwald
Sabbat
Leermond
Musik
"Kindertotenlieder" von Gustav Mahler
Malerei
"Hexensabbat" von Francisco de Goya
"Meister Leonhard" von Gustav Meyrink
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VENUS OPPOSITION
NEPTUN
Gestörte Empfindungs-
und Erlebnisfähigkeit (verschleierter
Wirklichkeitssinn) |
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Die innere Leere, die dich oft im Leben
überfällt,
nämlich jenes numinose Unvermögen, dich in dir
selber zu empfinden, bewirkt mangelnde Hingabe
an das Leben und damit gedrosselte Hingabefähig-
keit. Die Abwehr der Materie wurzelt in den
Über-
resten karmischer Urängste, von der gewaltigen
Mutter (Mutter des Lebens, Mutter der Erde) wie-
der verschlungen zu werden. Initiatives Handeln
birgt Schuld in sich und damit die Möglichkeit
von
Strafe, aber gerade das willst du verhindern'-
selbst
um den Preis des Lebens. Du ziehst dich von der
äußeren Hektik in die Träume des Unbewußten
zurück, wo du dich ungeboren fühlen und andere
in dieses Ungeborensein hineinziehen kannst. Da-
mit hast du dich symbolisch ins Reich der
Wasser-
nixen zurückgezogen, bist vom Alltag äußerlichen
Wirkens in die Reihen der Irrlichter zurückge-
kehrt, die draußen in den Sümpfen schweben und
ihre Netze nach den Menschen auswerfen. Aus vie-
len Märchen und S agen kennen wir das Geschlecht
der Undinen, die Männer in die Tiefe locken
oder,
wenn es Männer (Undinos) sind, ihr irritiertes,
un-
berechenbares Frauenbild in den Armen irisieren-
der, unwirklicher Seejungfrauen finden. Sie
locken
zu den unbewußten Sehnsüchten wonniger Un-
verantwortlichkeit, was ein Einbinden des Part-
ners in die eigene Urangst bedeutet - nämlich
vom
Leben verschlungen zu werden. Diese Angst wer-
den sie dadurch los, indem sie ihre Partner ver-
schlingen: Denn die Träume, die sie ihnen
vorgau-
keln, sind die Stillung deren Sehnsüchte nach
Un-
verantwortlichkeit und Liebeserfüllung.
Symptom-Katalog
Psychisch
- Antriebslosigkeit, Schwärmerei, reduzierter
Wirklichkeitssinn
- Tendenz zu verinnerlichtem Verträumtsein
(Stupor, Delier, Wahrnehmungsschwäche)
- fehlender Sexualinstinkt, geringe Vitalität
Physisch
- Nierenschwäche
- Menstruationsbeschwerden
- empfindliches Nerven- und Drüsensystem:
a) testikuläre Feminisierung (beim Mann)
b) atrophierte Eierstöcke
(primäre Keimdrüsen-Unterfunktion)
c) Unterfunktion der Schilddrüsen
(Myxödem, Ostipation)
d) Hormonstörungen, schlaffe Drüsenfunktio-
nen (Keimdrüsenschwäche), Schwäche der
Zeugungsorgane, vagotone Kreislaufinsuf-
fizienz
Homöopathische Mittel
Metallische Verbindung
Kaliuni carbonicum (Kaliumkarbonat)
- geringe Vitalität (reduzierte Empfindungs-
und Erlebnisfähigkeit): D30
- Uberempfindlichkeit gegenüber äußeren
Einflüssen: Niedergeschlagenheit, Furcht
und Einbildung: D20
- fehlender Sexualinstinkt (nervöse Schwäche):
D12
- Rücken- und Nierenstörungen: D8
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Pflanzen
Aletris farinosa (Sternwurzel)
- Anämie, Bleichsucht, Uterusschwäche
(Leukorrhöe): D4-D6
- Körperabwehr, Lebensverneinung, Antriebs-
schwäche (Nahrungsverweigerung): D12-D20
Helleborus niger (Christrose)
- Stupor, Delir, Wahrnehmungsschwäche
(Abkehr von der äußeren Welt): D20-D30
- Nierenreizung, Hormonstörungen (Drüsen-
vergrößerung, Keimdrüsenschwäche): D6-D12
- vagotone Kreislaufinsuffizienz: D4-D6
Nuphar luteum (Seerose)
- Störungen in der Sexualsphäre (bei der Frau
physische Abneigung gegen Berührung; beim
Mann Impotenz): ürtinktur bis D2
- Antriebslosigkeit, sexuelle Schwäche, starker
Durchfall (Geschlechtsabwehr): D4
Tier
Thyreoidinum (getrocknete Schafschilddrüse)
- Dysfunktion der Schilddrüsen (Myxödem): D12
- Drüsenschwellungen (Uterusfibrom): D6
- diuretische Wirkung bei Ödemen: D4-D12
alternative Therapien
- Lehmwickel, Fangoschlamm, Eigenharn-
Behandlung (Urintherapie: z.B. Morgenurin
als Beruhigungstrunk)
- sexualmagische Tiefentrance: Astralwanderun-
gen (luzides Träumen, Clairvoyance) und Hei-
lungszauber
SPIRITUELLE ÖFFNUNGEN
Ritual
Hellsehen (Luzidität)
Farbe
Algengrün, Meerschaumweiß
Duft
Lavendel, Jasmin, Huele de Noche (Mexiko)
Edelstein
Aquamarin
Krafttier
Seepferd
Symbol
Tränen; Morgentau; trügerische Irrlichter
Mythos
Undine, Sirenen (verführerische Totenseelen,
werden in Klippen verwandelt)
Archetyp
Verführerin, Mimose, Fee
Geistwesen
Wassernixen, Quellnymphen, Nereiden
Kraftort
Aquarien, Wassergrotten, Unterwasserlandschaft
Kultstätte
Loreley-Felsen
Sabbat
Ostara(Frühlings-Tagundnachtgleiche)
Musik
"Undine" von Albert Lortzing;
"Daphne" von Richard Strauss
Malerei
"Die Insel der Aphrodite" von Ernst Fuchs;
"Seerosen" von Claude Monet
Schrift
"Fleurs du mal" von Charles Baudelaire |
NEPTUN SEXTIL
PLUTO ORBIS < 1°
Eigenblindheit
(Sinnsuche, Gurusuche, Verstrickung in den
Polaritäten) |
Es liegt in der
Natur unseres menschlichen Egos,
daß es sich zu wichtig nimmt, als sich einfach
mit
der gelassenen Übereinstimmung im Strom des Le-
bens zufriedengeben zu können. Also faßt es
seine
Interessen in Vorstellungen zusammen, mit denen
es sich identifiziert, damit es alle Belange
verteidi-
gen kann, die diese Vorstellung betreffen. Da
diese
Vorstellungsbilder dadurch zur ideellen Weltan-
schauung werden, die darüber bestimmt, welche
Ziele verbindlich sind und welche nicht, sehen
wir
hier, wie sich das Ego in seine eigenen
Vorstellun-
gen hinüberstiehlt bzw. wie jede Weltanschauung
immer zu einem Teil des persönlichen Egos wird.
Das ist der Virus dieser Krankheit: Weil das Ego
glaubt, erkannt zu haben, liefert es sich seinem
Er-
kennen aus. Anders herum betrachtet tarnt es
sei-
ne Blindheit hinter der "Vorstellung von Sehen",
um so von seiner Blindheit abzulenken, denn was
es sieht, ist die Vorstellung eines Blinden, der
nicht
sehen kann, daß er nichts sieht, wie es im
"Höhlen-
gleichnis" von Plato so anschaulich umschrieben
ist.
In dieser Angst, loslassen zu müssen, spiegelt
sich auf der mentalen Ebene die Angst vor dem
Ver-
lust unserer Polarität. Denn die Vorstellung ist
un-
ser einziger Schutz. Wenn wir sie zerbrechen,
sind
wir schutzlos, wehrlos, den Feinden
ausgeliefert,
weil wir dann auf uns selbst zurückgeworfen
sind.
Gerade deshalb mußt du sie zerstören, weil dich
die
Absicherung durch die Vorstellung von dir selber
entfremdet hat. Denn solange du das Gefängnis in
deinem Kopf trägst, wirst du keine Freiheit
haben,
denn die Freiheit, die du dir durch deine Bilder
zu
erhalten versuchst, stellt in Wahrheit das umge-
kehrte Prinzip dar, dich in deinen eigenen
Ängsten
gefangenzusetzen. Das entspricht dem unbewuß-
ten Verhalten, sich durch Probleme gerade noch
weiter in dem zu verstricken, was gerade zu den
Problemen führt! Du mußt nicht die Freiheit ver-
teidigen, sondern die innere Vorstellung
loslassen,
die dir die Freiheit verwehrt.
Symptom-Katalog
Psychisch
Verfeinerte, melancholische Krankheitsbilder:
- Illusionen, (Selbst-)Täuschungen, Realitäts-
vernebelungen, Wahrnehmungs-Leere, Über-
druß, materielle Erschöpfung, Eigenblindheit
- Ansteckungsängste, (Selbst-)Quälerei, eigen-
artige Gemütszustände
- generell: "Übersinnliches" (Esoterikerkrank-
heit)
Physisch
Diese Konstellation hat nur wenig Verbindung
zu körperlichen Symptomen:
- physische Schwäche
- aufsteigende Kälte
- lähmungsartige Erscheinungen

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Homöopathische Mittel
Pflanzen
Colchicum autumnale (Herbstzeitlose)
- Realitätsvernebelung, psychische Schwäche
(Erschöpfung, Verzweiflung, Überdruß):
D6-D12
Cyclamen europaeum (Alpenveilchen)
- Melancholie (Verdrossenheit, Mattheit,
depressive Vergiftung): D8
Tier
Heloderma horridum (Krustennechse)
- spirituelle Unerlöstheit (Ewigkeitssehnsucht
bei gleichzeitiger Todesangst): D200
- unbeabsichtigte Wahrnehmungs-Leere, hand-
lungsauflösende Benommenheit: D30
- lähmungsartige Erscheinungen (mit Eiseskälte):
D12-D20
alternative Therapien
- Nicht-Tun (Nicht-Tun ist eine alte
überlieferte
Technik der Yaqui-Schamanen und führt im Ge-
gensatz zum üblichen "Nichts tun" zur Durch-
brechung der Wahrnehmungsbarriere, weil die
Aufmerksamkeit von den äußeren Sinnesein-
drücken abgezogen und auf die Wirklichkeit
selber gerichtet wird)
SPIRITUELLE ÖFFNUNGEN
Ritual
Nicht-Tun
Farbe
Lichtspektrum
Duft
Äther
Edelstein
Elektron
Krafttier
Uroboros, die sich in den Schwanz beißende
Schlange
Symbol
Kreis (Atomkern)
Mythos
Klotho, Lachesis und Atropos, die Schicksals-
göttinnen (spinnen den Lebensfaden)
Archetyp
Mensch (das kollektive Unbewußte)
Gottheit
der kollektive Geist des Menschen
Kraftort
In mir!
Kultstätte
morphogenetische Felder
(Berührungen mit der Kollektivpsyche)
Sabbat
Jom Kippur (Versöhnungstag)
Musik
"Hallelujah", "Kol nidre" (der Wind in den
Baumkronen; das Rauschen im Weltall)
Malerei
Licht (Spektralfarben)
Schrift
Kosmologie, neue Physik |
Weitere körperliche Dispositionen
Sonne in Haus
8
Krebs (Entartung
des Zellwachstums) |
Um
Mißverständnissen vorzubeugen, ist zu sagen,
daß es hier weniger darum geht, zu behaupten,
daß
du unter Sonne/Pluto mehr zu Krebs-Dispositio-
nen neigst als andere. Es geht hier vielmehr
darum,
die innere Beziehung einer Krankheit mit den
Aus-
wirkungen der ihr zugeordneten Konstellation zu
vergleichen und eine analoge innere Verwandt-
schaft aufzuzeigen.
Krebs ist eine Krankheit, die nicht von außen
kommt, sondern im Inneren entsteht, indem eini-
ge Zellen ihre Funktionen verändern und durch
un-
kontrollierte Teilung der Ewigkeit nacheifern,
bis
die Begrenzung des Leibes dem ein Ende setzt.
Da-
bei ist eine gewisse Nähe zum Expansionsbestre-
ben unserer Wirtschaft nicht zu übersehen. Es
ist
nicht die Aufgabe dieser Ausführungen, die
Fragen
nach dem Warum und Wieso dieser Krankheit zu
erörtern, doch es bietet sich an, ein bißchen
über
die gesellschaftlichen Hintergründe zu spekulie-
ren. Da die Sonne den Vater symbolisiert und
Pluto die "Stirb und Werde"-Rhythmen, haben
wir uns hier mit dem Patriarchat und dem männ-
lich orientierten Wirtschaftswachstum auseinan-
derzusetzen und das Auftreten des Krebses im
Spiegel dieser Auswirkungen zu betrachten.
Es ist nicht einfach falsch, die Natur kaputtzu-
machen, wenn es der eigenen Entwicklung dient,
nur ist es falsch, jetzt vor den Konsequenzen
unse-
res Tuns die Augen zu verschließen, wenn die
Schattenseiten dieses Verhaltens sichtbar
werden.
Es gibt eben keine Entwicklung ohne Risiko, und
das Risiko, das die Möglichkeit des Scheiterns
im-
mer in sich trägt, birgt gerade die Kraft, die
uns zum
Wachstum führt. Die menschliche Entwicklung ist
ohne Risiko und Zerstörung gar nicht denkbar, ob
wir dies wahrhaben wollen oder nicht. Wir haben
alles vernichtet, was sich unserem Wachstum ent-
gegenstellte: Warum j etzt plötzlich kalte Füße
krie-
gen, nur weil wir sehen, daß die Natur reagiert
und
langsam stirbt? Spiegelt sich in unserem
Verhalten
nicht gerade das Verhalten der Krebszellen
wider,
die aus der Organisation ihres Verbandes ausge-
stiegen sind und durch die rücksichtslose Ver-
wirklichung ihrer Interessen eine unbegrenzte
Freiheit anstreben, um eines Tages ernüchtert
fest-
zustellen, daß ihnen dieses Verhalten gerade den
Boden zur eigenen Verwirklichung entzieht. Ge-
nauso wie wir erkennen müssen, daß das Sterben
unseres Planeten unser eigenes Ende mitein-
schließt.
Symptom-Katalog
Psychisch
- "Napoleon-Syndrom" (Größenwahn)
- Neigung zum Exodus: Hang zu Zerstörungs-
taten gegen sich und andere
- Größenwahn/Depression (Selbstvernichtung,
Weltverdammung, Drang nach Heldentaten)
Physisch
- Herzbeschwerden (Herzklopfen und Glieder-
zittern: starke Ausbrüche von aggressiver Akti-
vität)
- physische Einengung aus zelebraler Aktivität
(verstärkte Herztätigkeit führt bei labilem
Puls zu Zusammenschnürungs- und Erstik-
kungserscheinungen)

|
Homöopathische Mittel
Metall
Aurum metallicum (Gold)
- Selbstzerstörung, Weltvernichtung, manische
Depression ("Napoleon-Syndrom"): D20-D30
- Hoffnungslosigkeit, Enttäuschung (verträgt
keinen Widerspruch): D12
- Aufregung, Verwirrung, sexuelle Hyperästhesie:
D6
Alkaloid
Cocaina (aus den Blättern des
Koka-Strauches)
- Drang nach Heldentaten, Streben nach Größe
(Über-Ich-Identifikation): D4
Tiere
Naja tripudians (Kobra)
- Größenwahn mit Neigung zum Exodus: D30
- Einengungsgefühle aus übertriebener zelebraler
Aktivität (beschleunigte Herztätigkeit führt bei
schwachem und frequentem Puls zu Zusammen-
schnürungs- und Erstickungserscheinungen):
D6-D20
Mygale lasiodora (Kubanische Spinne)
- Veitstänze, Todesängste, Höllentraumata: D20
- Hang zu Zerstörungstaten gegen sich und
andere: D12-D20
- starke Ausbrüche von aggressiver Aktivität:
D12
- heftige Erektionen und überpeitschte
Erregungs-
stände: D8-D12
- Herzklopfen und Gliederzittern: D6
alternative Therapien
- Aufsuchen von Kraftorten (Orte mit erhöhter
Strahlung durch die Kreuzung von Kraftlinien)
- Pyramiden (Pyramidenenergietherapie)
- Licht- und Strahlungstherapie (bei Krebs:
Strahlentherapie!)
SPIRITUELLE ÖFFNUNGEN
Ritual
Kultopferung
Farbe
Gold (leuchtendes, funkelndes Strahlen)
Duft
Kyfi (Weihrauch der alten Ägypter)
Edelstein
Diamant
Krafttier
Adler, Löwe oder Falke, der mit seinen Flügeln
den Himmel überspannt
Symbol
Sonne, Feuer (Sonnengott)
Mythos
Faust
Archetyp
Pharao, Tyrann
Gottheit
Luzifer (Lichtbringer; ägyptischer Seth)
Kraftort
Tempelbauten
Kultstätte
Cheopspyramide bei Gise
Sabbat
Lugnasad
Musik
Symphonie Nr. 8 ("Sinfonie der Tausend")
von Gustav Mahler
Malerei
Drohende Gewitterstimmungen von Rembrandt;
"Göttersturz der Verdammten" von P. P. Rubens
Schrift
Gilgamesch-Epos; "Faust" von Goethe |
demnächst
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